| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 8717889117836 |
| HAN: | 11783 |
| Kategorie: | Panzerwelse |
Panda-Panzerwels (Corydoras / Hoplisoma panda)
Der Panda-Panzerwels (Corydoras bzw. Hoplisoma panda) ist ein beliebter, friedlicher Bodenfisch mit typischer Panda-Zeichnung. Er ist sehr gesellig, wühlt gern im feinen Bodengrund und zeigt in Gruppen ein richtig schönes, aktives Verhalten. Panda-Panzerwelse sind ideal für gut eingefahrene Gesellschaftsaquarien – wichtig sind dabei feiner Sand, gute Wasserqualität und die passende Temperatur (nicht zu warm).
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Steckbrief
- Deutscher Name: Panda-Panzerwels
- Wissenschaftlich: Corydoras panda (auch: Hoplisoma panda)
- Herkunft: Südamerika (Peru, kühlere Zuflüsse/Quellbereiche)
- Größe: ca. 4–5 cm
- Beckengröße: ab 60 Liter (besser größer für Gruppen)
- Temperatur: ca. 20–25 °C (eher moderat, nicht dauerhaft zu warm)
- Wasserwerte: pH ca. 6,0–7,5 | weich bis mittelhart
- Sozialverhalten: ausgeprägter Gruppenfisch
- Vergesellschaftung: sehr gut mit friedlichen Arten
- Futter: Bodenfutter (Tabs/Granulat), Frost-/Lebendfutter, feine Futterreste
Herkunft & Charakter
Panda-Panzerwelse stammen aus Peru und sind an eher kühlere, sauerstoffreiche Gewässer angepasst. Im Aquarium sind sie friedlich, neugierig und ständig in Bewegung – besonders in einer Gruppe. Sie suchen den Boden nach Futter ab und sind dabei tolle „Aufräumer“, ersetzen aber keine Beckenpflege.
Gruppenhaltung & Vergesellschaftung
Als echter Gruppenfisch sollte der Panda-Panzerwels in einer Gruppe gehalten werden (je mehr, desto besser – typisch sind 6+ Tiere). Mit friedlichen Salmlern, Bärblingen und anderen ruhigen Arten klappt das hervorragend. Auf aggressive oder sehr große Beifische sollte verzichtet werden. Garnelen sind meist kompatibel; sehr kleine Junggarnelen können aber gelegentlich gefressen werden.
Wasserwerte & Temperatur
Wichtig sind stabile, saubere Wasserwerte und eine gute Sauerstoffversorgung. Temperaturen von 20–25 °C sind für Panda-Panzerwelse ideal. Dauerhaft hohe Temperaturen (typisch für manche tropischen Becken) sind nicht optimal. Regelmäßige Wasserwechsel helfen, die empfindlichen Barteln und die Gesundheit zu schützen.
Beckengröße & Bodengrund
Der wichtigste Punkt bei Panzerwelsen ist der Boden: Am besten ist feiner Sand oder sehr feiner, abgerundeter Kies. So können die Tiere gefahrlos wühlen, ohne dass die empfindlichen Barteln verletzt werden. Wurzeln, Pflanzen und ruhige Zonen bieten zusätzlich Sicherheit.
- Must-have: feiner Sand, ruhige Bereiche, Verstecke
- Einrichtung: Pflanzen, Wurzeln, Laub (z. B. Seemandelbaum/Buchenlaub)
- Strömung: leicht bis moderat, gern sauerstoffreich
Fütterung
Panda-Panzerwelse nehmen gern Bodenfutter (Tabs/Granulat) und freuen sich über Frost- und Lebendfutter (z. B. Artemia, Cyclops, feine Mückenlarven). Wichtig: Sie leben nicht nur von „Resten“ – eine gezielte Fütterung am Boden ist entscheidend, besonders in Gesellschaftsbecken.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden meist etwas kräftiger und fülliger, Männchen bleiben schlanker. Am besten erkennt man den Unterschied bei ausgewachsenen Tieren, von oben betrachtet.
Zucht
Bei passenden Bedingungen ist eine Zucht möglich. Panzerwelse laichen häufig nach größeren Wasserwechseln ab. Die Eier werden an Scheiben oder Pflanzen geklebt. Für eine gezielte Nachzucht ist ein separates Aufzuchtbecken sinnvoll.
Endgröße
Mit etwa 4–5 cm bleibt der Panda-Panzerwels kompakt und eignet sich sehr gut für viele Gesellschaftsaquarien – am besten in einer schönen Gruppe.
Ruinemans Aquarium B.V