| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 8717889015736 |
| HAN: | 01571 |
| Kategorie: | Harnischwelse / L-Welse |
Ancistrus Rot (Ancistrus cf. cirrhosus „Red“)
Der Ancistrus Rot (Ancistrus cf. cirrhosus „Red“) ist eine farblich auffällige Zuchtform des beliebten Antennenwelses. Mit seiner rötlich-orangen Färbung ist er ein echter Hingucker, bleibt dabei aber genauso robust und pflegeleicht wie viele klassische Ancistrus-Varianten. Er lebt bodennah, weidet Aufwuchs ab und ist vor allem in der Dämmerung aktiv. Wichtig sind Wurzeln (Holz ist bei Ancistrus Pflicht), Verstecke und eine gute Sauerstoffversorgung. Bei passender Haltung ist auch eine Nachzucht im Aquarium oft möglich.
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Steckbrief
- Deutscher Name: Ancistrus Rot / Roter Antennenwels
- Wissenschaftlich: Ancistrus cf. cirrhosus („Red“)
- Herkunft: Südamerika (Artengruppe); Rot = Zuchtform
- Größe: ca. 10–12 cm
- Beckengröße: ab 80 Liter (besser größer bei mehreren Tieren)
- Temperatur: ca. 22–27 °C
- Wasserwerte: pH ca. 6,0–7,5 | weich bis mittelhart
- Verhalten: friedlich, revierbildend unter Männchen (Höhlen)
- Vergesellschaftung: sehr gut mit friedlichen Gesellschaftsfischen
- Futter: Aufwuchs/Algen, Gemüse, Wels-Tabs; ergänzend proteinreich
Charakter & Verhalten
Ancistrus sind typische Aufwuchs- und Bodenbewohner. Sie sitzen gern auf Wurzeln, Steinen oder Scheiben und „raspeln“ Biofilme ab. Gegenüber anderen Fischen sind sie meist friedlich. Untereinander können vor allem Männchen Reviere um Höhlen bilden – mit genügend Verstecken lässt sich das aber gut steuern.
Vergesellschaftung
Rote Ancistrus passen in viele Gesellschaftsbecken. Gute Partner sind ruhige bis normal aktive Arten wie Salmler, Bärblinge, Lebendgebärende oder Zwergbuntbarsche (bei passender Beckengröße). Wichtig: Sie brauchen Rückzugsorte, damit sie tagsüber entspannt ruhen können.
Wasserwerte & Einrichtung
Bewährt sind Temperaturen von 22–27 °C bei pH 6,0–7,5. Entscheidend sind sauberes Wasser, gute Filterung und Sauerstoff. Ein Muss sind Wurzeln/Holz, denn Ancistrus raspeln Holzfasern mit auf – das gehört zur artgerechten Ernährung. Dazu kommen Höhlen (Ton/Kokos/Schiefer) und strukturreiche Bereiche.
- Must-have: Wurzeln/Holz (Pflicht!), Höhlen, Struktur
- Boden: unkritisch (Sand oder feiner Kies)
- Technik: gute Filterung, ausreichend Sauerstoff
Fütterung
Ancistrus sind keine reinen „Algenfresser“. Sie brauchen eine ausgewogene Ernährung: Wels-Tabs, pflanzliche Kost (z. B. Zucchini, Gurke, Spinat, Paprika – sparsam), dazu gelegentlich proteinreiches Futter (z. B. Frostfutter) für Kondition. Futterreste bitte entfernen, damit die Wasserqualität stabil bleibt.
Geschlechtsunterschiede
Männchen entwickeln die typischen „Antennen“ (Tentakel) auf der Schnauze und am Kopf deutlich stärker. Weibchen bleiben meist glatter am Kopf und wirken oft etwas fülliger.
Zucht
Die Nachzucht ist im Aquarium häufig möglich: Ancistrus sind Höhlenbrüter. Das Männchen bewacht die Eier und fächert sie. Viele Höhlen und ruhige Bedingungen erhöhen die Chance auf Nachwuchs.
Ruinemans Aquarium B.V