| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 8715897211959 |
| HAN: | V1450343 |
| Kategorie: | Schnecken |
Raubschnecke (Clea helena / Anentome helena)
Die Raubschnecke (Clea helena, auch Anentome helena) ist eine beliebte Helferin im Aquarium, wenn sich Blasen-, Posthorn- oder Turmdeckelschnecken stark vermehren. Sie jagt bevorzugt kleinere Schnecken und kann so das Schneckenaufkommen regulieren – ohne dabei Fische zu belästigen. Gleichzeitig ist sie optisch mit ihrer gelb-schwarz gebänderten Zeichnung ein spannender Bewohner für viele Gesellschaftsbecken.
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Steckbrief
- Deutscher Name: Raubschnecke
- Wissenschaftlich: Clea helena / Anentome helena
- Gruppe: Süßwasser-Schnecken (Wirbellose)
- Endgröße: meist ca. 2–3 cm
- Beckenregion: Bodengrund
- Aquariumgröße: auch für kleinere Becken geeignet (stabile Werte vorausgesetzt)
- Wasserwerte: meist robust, pH ca. 6,5–8,0 (weich bis mittelhart)
- Temperatur: 22–28 °C
- Ernährung: räuberisch – frisst v. a. kleinere Schnecken; nimmt auch Frostfutter/Protein-Futter an
- Vergesellschaftung: gut mit friedlichen Fischen; kann andere Schnecken dezimieren
Wofür ist die Raubschnecke gut?
Wenn sich „Mitfahr-Schnecken“ im Aquarium stark vermehren, kann Clea helena helfen, die Population zu regulieren. Sie sucht den Bodengrund und Dekoration ab und jagt vor allem kleinere Schneckenarten. Das ist keine „Wunderwaffe“, aber in vielen Becken eine sehr effektive, natürliche Unterstützung – besonders in Kombination mit angepasster Fütterung.
Haltung & Einrichtung
Raubschnecken fühlen sich in gut eingefahrenen Aquarien wohl. Ein Bodengrund aus Sand oder feinem Kies ist ideal, da sie sich gern teilweise eingraben. Struktur (Wurzeln/Steine) und normale Bepflanzung sind kein Problem. Wichtig sind stabile Wasserwerte und sauberes Wasser.
Futter
Hauptnahrung sind kleinere Schnecken. Wenn wenig „Beute“ vorhanden ist, sollte ergänzt werden – z. B. mit Frostfutter (Mückenlarven), feinen proteinreichen Tabs oder speziellem Wirbellosenfutter. So verhungern die Tiere nicht, wenn die Schneckenpopulation bereits stark gesunken ist.
Vergesellschaftung
Mit Fischen ist die Raubschnecke in der Regel problemlos. Mit anderen Schneckenarten ist sie natürlich nur bedingt kompatibel: kleinere Schnecken werden gejagt, größere Arten können je nach Art/Größe länger bestehen. Garnelen werden üblicherweise nicht aktiv gejagt; frisch gehäutete oder sehr schwache Tiere können wie bei vielen Alles-/Fleischfressern theoretisch gefährdet sein – in gut laufenden Becken ist das selten ein Thema.
Vermehrung
Die Vermehrung ist möglich, aber meist nicht explosiv: Raubschnecken legen einzelne Eier ab, aus denen nach einiger Zeit Jungtiere schlüpfen. Für Nachwuchs werden meist beide Geschlechter benötigt (äußerlich schwer zu unterscheiden).
Aquadistri, Waldhufenstrasse 9, 52525 Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland