| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| GTIN: | 8715897050534 |
| HAN: | V1458130 |
| Kategorie: | Südamerikanische Barsche |
Schmetterlingsbuntbarsch Gold (Mikrogeophagus ramirezi „Gold“)
Der Schmetterlingsbuntbarsch Gold (auch Gold-Ramirezi / Golden Ram) ist eine beliebte Zuchtform des Ramirezi aus südamerikanischer Herkunft. Er begeistert mit seiner intensiven goldgelben Färbung, feinem Sozialverhalten und spannenden Balz- und Brutpflege-Ritualen – ideal für ein ruhiges, warmes Weichwasserbecken.
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Steckbrief
- Deutscher Name: Schmetterlingsbuntbarsch Gold
- Wissenschaftlich: Mikrogeophagus ramirezi „Gold“
- Synonyme: Gold-Ramirezi, Golden Ram, Mikrogeophagus ramirezi Goldform, Papiliochromis ramirezi
- Herkunft: Venezuela/Kolumbien (Wildform) – Goldform aus Zucht
- Max. Größe: bis ca. 6 cm (Weibchen kleiner)
- Becken: ab 60 cm, feiner Sandboden, Wurzeln, Pflanzen, Sichtschutz
- Wasserwerte: weich, pH 5,5–6,8 (GH idealerweise < 8 °dGH)
- Temperatur: ca. 26–30 °C (stabil warm halten)
- Futter: feines Lebend-/Frostfutter, hochwertiges Granulat
- Vergesellschaftung: gut geeignet (ruhige Arten)
- Mit Garnelen: bedingt – nur große Arten & viele Rückzugsorte
- Zucht: möglich, mit intensiver Brutpflege
Herkunft & Verhalten
Die Goldform wurde aus Wildformen venezolanischer und kolumbianischer Herkunft selektiert und zeigt – trotz Zucht – das typische Verhalten des Ramirezi: Balzrituale, Revierpflege und eine ausgeprägte Brutpflege. In der Natur lebt die Art in flachen, warmen Schwarzwasserbereichen mit sandigem Untergrund, niedrigen pH-Werten und dichter Ufervegetation.
Vergesellschaftung im Gesellschafts-Aquarium
Mikrogeophagus ramirezi „Gold“ ist friedlich und passt gut zu ruhigen Beifischen wie kleinen Salmlern, Panzerwelsen oder Otocinclus. Wichtig sind Struktur (Wurzeln/Steine), Sichtschutz und Rückzugsorte. In der Brutzeit kann das Paar revierbildend sein, bleibt aber meist moderat.
Wasserwerte & Temperatur
Für Wohlbefinden, Fresslust und Farben sind weiches, leicht saures Wasser (pH 5,5–6,8) und eine konstante Wärme entscheidend. Ramirezi reagieren empfindlich auf starke Temperaturschwankungen – daher besser stabil im Bereich 27–30 °C halten. Huminstoffe (z. B. über Laub/Wurzeln) wirken oft positiv.
Beckeneinrichtung & Bepflanzung
Ideal ist ein feiner Sandboden (zum Gründeln), kombiniert mit Höhlen/Verstecken, dunklen Ecken und dichter Bepflanzung. Schwimmpflanzen schaffen gedämpftes Licht und Schattenzonen, was das natürliche Verhalten unterstützt. Für Paarhaltung reichen 60 cm Beckenlänge bei guter Struktur – mehr Platz ist immer besser, besonders bei zusätzlichem Beibesatz.
Fütterung
Gold-Ramirezi fressen besonders gern feines Lebend- und Frostfutter (z. B. Artemia, Cyclops, feine Mückenlarven). Ergänzend eignet sich hochwertiges Mikrogranulat. Mehrere kleine Portionen am Tag sind oft besser als eine große.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind meist etwas größer und zeigen eine länger ausgezogene Rückenflosse. Weibchen wirken runder, vor allem zur Laichzeit, und bleiben insgesamt kleiner.
Zucht & Brutpflege
Bei stabilen Wasserwerten ist die Zucht gut möglich: Das Paar wählt einen flachen Stein oder eine geschützte Mulde zur Eiablage. Danach folgt intensive Brutpflege (Bewachen, Umsetzen der Larven, Führen der Jungfische). Stressarme Umgebung ist wichtig – hektische Mitbewohner können die Brut stören.
Hinweis zur Garnelen-Vergesellschaftung
Mit Zwerggarnelen klappt es nur bedingt: Jungtiere werden häufig als Beute angesehen. Mit größeren Garnelenarten (und vielen Verstecken) kann es funktionieren, sollte aber beobachtet werden – besonders während der Brutzeit.
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